Termine 2012  im Ortsverein Spiegelberg

                   

Blutspende:

 

Verdiente Blutspender geehrt  

Vielen Dank für Ihre Blutspende, mit diesem Worten eröffnete der Vorsitzende des DRK – OV Spiegelberg, Eugen Ritter die Begrüßung der Blutspender.

Bei uns ist ihre Spende in guten Händen. Als Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes sind wir auf verschiedenste Weise dem Gemeinwohl verpflichtet und verfolgen mit dem Blutspendedienst keine Gewinnerzielungsabsichten. Ihre Spende hilft unmittelbar Menschen, die auf diese Unterstützung durch Blutspenden angewiesen sind. Die föderale Struktur der Blutspendedienste sorgt mit dafür, dass Ihre Spende überwiegend in der Region zur Verfügung gestellt wird. In Ausnahmefällen und Katastrophenfällen unterstützen sich die Blutspendedienste natürlich Gegenseitig.

Wofür müssen die Krankenhäuser zahlen? Nichts ist umsonst, auch eine Blutspende nicht. Ihren Lebenssaft bekommen wir von Ihnen uneigennützig gespendet. So wie es der ethische Kodex der Rotkreuz Bewegung der WHO und des Europarates vorschreibt. Aber den Krankenhäusern stellen wir die Blutpräparate, die wir aus ihrer Spende hergestellt haben, in Rechnung. Mit diesen Erlösen decken wir die Kosten, die wir für die Herstellung der Blutpräparate benötigen. Nachstehend nur ein paar Zahlen. So kostet z. B. ein Blutbeutelsystem mit dem wir Ihr Blut entnehmen ca. 13 €. Ein Fahrzeug mit dem die Teams samt Ausrüstung unterwegs sind, kostet ca. 120000 €. Unsere 3800 hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Ihre Spende entnehmen, untersuchen und aufbereiten und 365 Tage im Jahr die Versorgung sichern, sind fest angestellt und bekommen Tariflohn.

Forschung und Entwicklung: Ohne die DRK- Blutspendedienste gäbe es heute keine für das Gesundheitssystem finanzierbare PCR- Testung der Blutspende.

Wer verdient an Ihrer Blutspende? Alle unsere Einnahmen dienen allein der Finanzierung des Blutspendedienstes und der damit verbundenen Arbeit des Roten Kreuzes. Eine Verwendung für andere Rotkreuz Aufgaben ist nicht möglich.

Mit einer Urkunde, der Blutspende- Ehrennadel und einem Präsent von der Gemeinde, konnten nun folgende Blutspender/ Innen vom Vorsitzenden Eugen Ritter, Bürgermeister Uwe Bossert und dem stellv. Bereitschaftsleiter Michael Kunz geehrt werden.

Für 10 Spenden: Brigitte Braun, Hans Felger, Andreas Münzing und Jörg Weller.

Für 25 Spenden: Annette Baier, Sabine Uhlmann, Heinz Bauer und Kai Pribyl.

Für 50 Spenden: Uwe Bossert, Thomas Denzler und Klaus Klamke.

Für 75 Spenden: Monika Weidner und Reinhard Baier.

Bürgermeister Uwe Bossert bedankte sich bei allen Spendern, dass sie unentgeltlich ihren Lebenssaft abgeben. Auch dankte er den Aktiven im Roten Kreuz, die ja bei Blutspendeterminen auch mal Urlaub nehmen um mitzuhelfen, dass alles so reibungslos klappt.

Uwe Bossert ist ja selbst ein aktiver Blutspender, das lässt sich an der Spendenzahl 50 schon ablesen.

Bei seinen Abschlussworten gab Ritter die kommenden Spenden-Termine für Spiegelberg bekannt und lud alle zur Spende am 12. Dezember 2011 ein. Für den Abend wünschte er noch nette Gespräche und einen Guten Appetit bei einem kleinen Imbiss.

 5000. Blutspender geehrt

Beim Blutspendetermin am 29.08.2011 in Spiegelberg konnte Vorsitzender Eugen Ritter den 5000. Blutspender ehren. Der DRK Ortsverein Spiegelberg führt seit 1987 Blutspendetermine durch. Die ersten 7 Jahre war es immer ein Termin pro Jahr. Ab 1995 waren es 2 Termine und ab dem Jahr 2000 wurden jährlich drei Termine durchgeführt. Beim Termin am Dienstag kamen 110 Spendewillige unter ihnen 5 Erstspender. Zehn Spender/Innen wurden zurückgestellt, so dass genau 100 Konserven abgeliefert wurden.

                       

Es wurden der 4999. Adolf Neumann Sulzbach/M mit 1 Fl. Sekt, der 5000. Friedrich Bader Wüstenrot mit einer Magnumflasche Sekt und einer Urkunde, der 5001. Helmut Wolf Oppenweiler auch mit 1 Fl. Sekt geehrt.

Blutspende

Blutspender werden immer gesucht, natürlich besonders in den Ferien. Als Spender können Sie dazu beitragen, dass keine Engpässe bei der Versorgung mit Blut entstehen - und: Sie helfen damit anderen Menschen.

Die Ortsvereine des Deutschen Roten Kreuzes bieten im Laufe des Jahres Blutspendetermine an.

Die aktuellen Termine sowie weitere Informationen zum Thema Blutspenden finden Sie im Internet auf der Seite www.blutspende.de

Ihre Blutspende ist wichtig! 
Bei einem Blutspendetermin trifft man überwiegend auf die gleichen Personen, denn etwa 90 Prozent der Blutspender sind "Mehrfachspender". Erfreuliche 10 Prozent sind Blutspender, die zum ersten Mal dabei sind.

Gerade in den Ferien wird Spenderblut knapp, denn wie viele Bürgerinnen und Bürger nutzen auch die Blutspender die Ferien für Erholung und Urlaubsreisen und können dann natürlich nicht an Blutspendeterminen teilnehmen.

Schwere Erkrankungen und Unfälle machen aber keine Ferien und so bleibt der Blutbedarf auch in Urlaubszeiten unverändert hoch. Auch in den Ferienwochen benötigen die Patienten in Baden-Württemberg und Hessen täglich über 3.000 Blutspenden. 

Die Lücke zwischen Spenden und Bedarf kann nicht dadurch geschlossen werden, dass vor den Ferien Vorräte angelegt werden, da Blut nur sehr begrenzt haltbar ist. Rote Blutkörperchen (Erythrozyten) sind nur 35 Tage haltbar, aber um so frischer, desto besser. Thrombozyten, diese sind wesentlich an der Blutgerinnung beteiligt, halten sogar nur 5 Tage. Diese sind aber für viele Patienten mit einer Krebstherapie überlebenswichtig. Der Blutbedarf muss also täglich neu gedeckt werden.

Übrigens: Auch bei sommerlichen Temperaturen ist die Blutspende kein Problem. Sie sollten jedoch vor und nach der Blutspende reichlich (natürlich alkoholfrei!) trinken.
Jeder Blutspender wird vor der Blutspende auf ausreichende körperliche Fitness untersucht. Auch wenn Blut knapp ist, lassen wir Sie nur spenden, wenn wir sicher sind dass Sie die Blutspende gut vertragen. Das ist versprochen.

Persönliche Voraussetzungen für Spendewillige
Nachstehend kann nur auf eine kleine Auswahl wichtiger Kriterien für die Zulassung zur Blutspende eingegangen werden. Letztlich entscheidet der approbierte Arzt auf dem Spendetermin über die Zulassung zur Blutspende. In vielen Fällen ist eine eindeutige Aussage über die Spenderzulassung nur nach einem vertiefenden Arztgespräch und entsprechenden Untersuchungen möglich. Der Auskunft über das Internet sind an dieser Stelle Grenzen gesetzt. Insofern können die nachfolgenden Kriterien des Deutschen Roten Kreuzes lediglich der Orientierung dienen.

Altersgrenzen
Blutspenderinnen und -spender müssen mindestens 18 Jahre alt sein und dürfen vor ihrer ersten Blutspende das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Dauerspender können bis zur Vollendung des 68. Lebensjahres Blut spenden.

Maximale Spendenanzahl pro Jahr
Männer dürfen pro Jahr nicht mehr als 6 Vollblutspenden, Frauen nicht mehr als 4 Vollblutspenden leisten. Bezüglich der Anzahl von Plasmaspenden (zusätzlich oder ausschließlich) gelten weitergehende Bestimmungen, die im Zusammenhang mit der Plasmaspende erläutert werden.

Spendeabstand
Zwischen zwei Vollblutspenden soll ein Abstand von 12 Wochen eingehalten werden. Der Mindestabstand zwischen zwei Vollblutspenden muss 8 Wochen betragen. Die maximale Anzahl an Vollblutspenden pro Jahr darf nicht überschritten werden.

Gesundheitszustand des Spendewilligen
Spendewillige müssen gesund sein. Erkrankungen schließen generell oder zeitweise von der Blutspende aus. Bei einigen chronischen Erkrankungen kann trotz Medikamenteneinnahme Blut gespendet werden (z. B. Bluthochdruck, wenn dieser gut eingestellt ist oder ein mit Tabletten behandelter Diabetes mellitus). In jedem Einzelfall wird durch einen approbierten Arzt bei der Blutspendeaktion individuell die Spendefähigkeit abgeklärt.

Medikamenteneinnahme
Regelmäßige bzw. gelegentliche Medikamenteneinnahme kann zu einer Nicht-Zulassung zur Blutspende führen. Sofern Medikamente eingenommen werden, geben Sie bitte den Namen der Medikamente und die verordnete Einnahme im Spenderfragebogen an. An dieser Stelle ist es leider nicht möglich, auf die Einnahme bestimmter Medikamente bzw. Medikamentengruppen einzugehen.

Auslandsreisen / Geburt, Aufenthalt im Ausland
Reisen in außereuropäische Länder bzw. die Geburt/das Aufwachsen in solchen Ländern können zu einem generellen Ausschluss bzw. einem zeitlich befristeten Ausschluss von der Blutspende führen. Die Länderliste mit den unterschiedlichen Entscheidungskriterien kann wegen des Umfangs und der Berücksichtigung auch kurzfristiger Entscheidungen hier nicht angezeigt werden.
Spendewillige, die sich zwischen 1980 und 1996 in der Summe aller Aufenthalte länger als 6 Monate in Großbritannien aufgehalten haben, dürfen nach den derzeitigen Bestimmungen in Deutschland nicht zur Blutspende zugelassen werden.

Impfungen
Nach Schutzimpfungen sind unterschiedliche Zeitabstände bis zur nächsten Blutspende einzuhalten, die von der Art der Impfung bzw. des verwendeten Impfstoffes abhängen. Es ist außerdem zu berücksichtigen, ob es zu Impfreaktionen gekommen ist. Die individuelle Abklärung sollte durch einen kostenlosen Anruf bei der Hotline der DRK-Blutspendedienste erfolgen.

Zahnärztliche Behandlung
Eine allgemeine zahnärztliche Kontrollbehandlung und einfache Füllungen verhindern nicht direkt eine Vollblutspende. Im Einzelfall detailliert abzuklären ist die Spenderzulassung aber nach Zahnentfernungen (Ziehen, Ausgraben), nach Wurzelbehandlungen, bei Überkronen und Zahnfleischbehandlungen.

Operationen (auch endoskopische bzw. minimal invasive Behandlungen)
Nach Operationen ist die nächste Blutspende erst mit einem von der Art des Eingriffs abhängigen Zeitabstand möglich. Bei größeren Operationen beträgt der Mindestabstand 6 Monate.
Gerade nach Operationen empfiehlt sich für Blutspendewillige eine vorherige individuelle Abklärung der Spendefähigkeit durch Anruf an der Hotline der DRK-Blutspendedienste.

Tätowierung, Piercing, Branding
Die Anbringung von neuem Körperschmuck, zum Beispiel Tätowierungen, Piercings, Brandings, führt zu einem zeitlich befristeten Ausschluss von der Blutspende. Im Einzelfall muss berücksichtigt werden, ob es bei der Anbringung des Köperschmuckes zu unerwünschten Nebenwirkungen (Entzündung usw.) gekommen ist.

Infektionskrankheiten, Kontakt zu Infektionserkrankten
Infektionskrankheit (zum Beispiel AIDS, Hepatitis) können unter anderem durch Blutpräparate übertragen werden. Deshalb dürfen spendewillige Personen, die selbst von entsprechenden Infektionskrankheiten betroffen sind bzw. bei denen aufgrund der Lebensumstände bzw. persönlichen Kontakte ein erhöhtes Infektionsrisiko für solche Krankheiten besteht, nicht zur Blutspende zugelassen werden.

Ablauf einer Blutspende 
Wer zum ersten Mal spendet oder noch nicht ganz entschlossen ist, hat wahrscheinlich viele Fragen oder auch Bedenken. Was passiert bei einer Blutspende eigentlich genau? Wie lange dauert sie? Was muss ich beachten?

Um Ihnen Ihre Entscheidung etwas zu erleichtern, stellen wir Ihnen nachfolgend die einzelnen Stationen einer Blutspende vor.

Anmeldung
Die ehrenamtlichen DRK-Helferinnen und Helfer begrüßen Sie und stehen Ihnen während der Blutspende mit Rat und Tat zur Seite. Bevor es jedoch losgeht, brauchen wir von Ihnen Name und Adresse. Bitte halten Sie dafür ein gültiges Personaldokument (Blutspende-Pass, Ausweis mit Lichtbild) bereit.

Fragebogen
Wer Blut spendet, muss gesund sein. Damit schützen wir sowohl Sie als Spender als auch die Empfänger. Sie erhalten daher zunächst einen Fragebogen zu Ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, ihn gewissenhaft auszufüllen. Bei Unklarheiten lassen Sie die Fragen einfach unbeantwortet und klären diese im nachfolgenden persönlichen Gespräch mit dem Arzt.

Ärztliche Untersuchung
Der Arzt misst Blutdruck und Puls und bespricht dann mit Ihnen den ausgefüllten Fragebogen. Unter Berücksichtigung aller Befunde entscheidet er über Ihre Spendefähigkeit. Ist alles in Ordnung, steht einer Blutspende nichts im Wege. Sollte Ihr Gesundheitszustand eine Blutspende jedoch nicht zulassen, werden Sie für dieses Mal oder auch für länger zurückgestellt. Der Arzt erläutert Ihnen warum. Gegebenenfalls wird er Ihnen eine weitere Abklärung durch Ihren Hausarzt empfehlen.

Blutfarbstoff, Temperatur
Vor der Spende wird Ihr Hämoglobinwert (der sogenannte rote Blutfarbstoff) bestimmt. Dies ist wichtig, um eine mögliche Blutarmut (Anämie) auszuschließen und Sie mit der Blutspende nicht zu gefährden. Ein winziges Bluttröpfchen aus der Fingerkuppe oder dem Ohrläppchen reicht dafür aus. Ebenfalls am Ohr wird auch Ihre Temperatur gemessen, um Infektionen zu erkennen.

Vertraulicher Selbstausschluss
Sie selbst entscheiden, ob Ihre Blutspende für die Übertragung freigegeben werden kann oder nicht. Haben Sie also Zweifel, so können Sie mit dem vertraulichen Selbstausschluss diskret und anonym bestimmen, ob Ihr Blut an Patienten weitergegeben wird. Eine Untersuchung Ihrer abgegebenen Blutspende erfolgt aber in jedem Fall.

Blutentnahme
Bei der eigentlichen Blutspende werden Ihnen ca. 500 ml Blut entnommen. Dafür wird ausschließlich steriles Einwegmaterial verwendet. Eine Übertragung von Krankheiten ist deshalb ausgeschlossen. Untersuchungsröhrchen und Blutbeutel Ihrer Spende sind mit einem identischen Strichcode gekennzeichnet, um Verwechslungen von vornherein auszuschließen. Nach etwa 7 bis 10 Minuten ist der Spendenvorgang beendet. Sie sollten sich in jedem Fall aber mindestens noch etwa 10 Minuten ausruhen. Erfahrene Krankenschwestern und -pfleger sowie Arzthelferinnen betreuen Sie während der ganzen Zeit.

Imbiss
Im Imbissraum stehen für Sie schmackhafte Speisen, Kaffee, Tee und Kaltgetränke bereit. Nutzen Sie dieses Angebot, denn vor allem reichlich trinken ist wichtig. Es hilft, die gespendete Blutflüssigkeit schnell zu ersetzen. Sie können dann Ihren Tag wie gewohnt fortsetzen. Wir empfehlen Ihnen aber, innerhalb der ersten Stunde auf den Konsum von Zigaretten zu verzichten. Alkohol sollten Sie am Tag der Blutspende meiden.

Zu guter Letzt
Sind Sie Erstspender, dann bekommen Sie Ihren Blutspende-Pass innerhalb von ca. zwei Wochen zugeschickt. Tragen Sie diesen bitte immer bei sich, denn darin ist Ihre Blutgruppe vermerkt. Sie kann im Notfall lebensrettend sein.

Die Übertragung von Krankheitserregern durch Blut und Blutprodukte auf den Patienten verhindern vier sich ergänzende Prüfungen:

  • Anlässlich jeder Blutspende wird eine ausführliche und aktualisierte Krankheitsgeschichte (Anamnesebogen) erhoben und eine ärztliche Untersuchung zur Bestätigung der Spendetauglichkeit durchgeführt.
  • Der Spender erhält einen sogenannten Selbstausschlussbogen, in dem er das von ihm gespendete Blut für eine Transfusion ausschließen kann (z. B. bei Unklarheiten hinsichtlich des Umgangs mit Risikogruppen). 
  • Die Freigabe der gewonnenen Blut- oder Plasmaprodukte setzt eine Vielzahl von Laboruntersuchungen voraus, deren Ergebnis eindeutig negativ sein muss bzw. Grenzwerte nicht überschreiten darf. 
  • Blutplasma wird einer Sicherheitsquarantäne unterzogen. Erst wenn nach 6 Monaten erneut alle lnfektionsbefunde negativ sind, wird das Plasma freigegeben.

Aufgrund der genannten Maßnahmen ist eine hohe Sicherheit der Blutkonserven gewährleistet.
Infektionsübertragungen durch Blutkonserven sind, entsprechend dem Stand der Wissenschaft, außerordentlich selten. Der DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen war bisher immer unter den ersten Einrichtungen in Deutschland, die neue Methoden in der Diagnostik und Blutverarbeitung einsetzten und das oft lange, bevor es eine gesetzliche Vorschrift dazu gab.

 Was erfahren Sie über Ihre Gesundheit bei der Blutspende?

Viele Menschen fragen sich, welchen direkten Nutzen sie durch das Blutspenden haben. Nicht nur das Erfahren der Blutgruppe und der Erhalt des Unfallhilfe- und Blutspende-Passes oder auch der Imbiss nach jeder Spende sind Vorteile für Sie als Blutspender.

Viel wichtiger ist, dass jeder Blutspender und sein Blut genauestens untersucht und mehreren Gesundheitschecks unterzogen wird.

Vor jeder Blutspende führen Sie ein Gespräch mit einem Arzt zu Ihrer Gesundheit und eventuellen Anzeichen einer Erkrankung. Bei diesem Gespräch werden Ihre Blutdruckwerte und Ihr Puls gemessen und ärztlich beurteilt. Unregelmäßigkeiten beim Puls oder erhöhte Blutdruckwerte können Hinweise auf eine Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems oder frühe Anzeichen eines bestehenden Risikos für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall sein, lange bevor Sie dies durch körperliche Symptome bemerken. Jeder sollte daher regelmäßig Blutdruck und Puls überprüfen lassen. Blutspender erhalten diese Kontrolle regelmäßig und professionell. Bevor wir Sie zur Blutspende zulassen können, bestimmt unser Laborant Ihren HB-Wert. Zu niedrige Werte können sowohl auf eine Mangelernährung, aber auch schwere innere Erkrankungen hinweisen.

In jedem Fall wird unser Arzt von der Norm abweichende Ergebnisse dieser Untersuchungen mit Ihnen besprechen und einen Begleitbrief für Ihren Hausarzt ausstellen.

Folgende für den Empfänger, aber auch für Sie wichtige Laboruntersuchungen durchläuft Ihr Blut nach der Blutspende:

  • Blutgruppenbestimmung
  • Test auf Antikörper, die gegen körperfremde Blutzellen gerichtet sind und bei Bluttransfusionen gefährliche Zwischenfälle verursachen können
  • Tests zur Erkennung virusbedingter Leberentzündungen (Hepatitis-B,-C)
  • Test zur Erkennung einer HIV-Infektion (AIDS-Test)
  • Test auf Antikörper gegen den Erreger der Syphilis (Geschlechtskrankheit)
  • Tests auf Hepatitis A und Parvovirus B 19

Werden bei der Untersuchung Ihres Blutes im Rahmen der Blutspende Besonderheiten festgestellt, werden Sie oder Ihr Hausarzt informiert, der gegebenenfalls weitere Untersuchungen durchführt, um eine genauere Diagnose zu stellen.

Das Blutbild
Blut enthält eine Fülle von Informationen, über die ein Blutbild genauestens Auskunft gibt. Über die Beschaffenheit des Blutes kann auf den körperlichen Zustand eines Menschen geschlossen werden. Für ein so genanntes kleines Blutbild reicht ein kleiner Blutstropfen. Hierbei werden Zahl, Größe und Form der roten Blutkörperchen (Erythrozyten), der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und der Blutplättchen (Thrombozyten) bestimmt sowie die Konzentration des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin) bestimmt. Sind zu wenig rote Blutkörperchen vorhanden, handelt es sich um eine Blutarmut (Anämie). Die Folge ist eine Unterversorgung des Organismus mit Sauerstoff. Anhand bestimmter Richtwerte kann der Arzt erkennen, ob eine Abweichung von den Normalwerten und somit möglicherweise eine Erkrankung vorliegt.

Zu einer umfassenden Untersuchung und einer genauen Diagnose ist das kleine Blutbild nicht ausreichend. Genauere und weiterführende Erkenntnisse liefert dem Arzt das so genannte Differenzialblutbild, das zusammen mit dem kleinen Blutbild als “großes Blutbild” bezeichnet wird. Zur Erstellung des Differenzialblutbildes wird ein Tropfen Blut unter dem Mikroskop angefärbt und betrachtet. Auf diese Weise ermittelt man die Form, Größe und Häufigkeit der verschiedenen weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Die Auszählung dieser Zellen kann Hinweise auf mögliche Erkrankungen geben, denn ein Anstieg der weißen Blutkörperchen signalisiert, dass im Körper ein Abwehrkampf gegen Viren, Bakterien, Parasiten oder ähnliches stattfindet. So können Erkrankungen wie zum Beispiel Infektionskrankheiten, Hepatitis B und C, Malaria, Erkrankungen von Organen oder sogar Krebserkrankungen frühzeitig erkannt werden.

Ein ausführliches Blutbild ist unerlässlich für die Diagnose eines jeden Arztes, denn es liefert wichtige Indizien zur Diagnose von Erkrankungen. Nicht nur über die Anzahl und Beschaffenheit der Blutkörperchen gibt das Blutbild Auskunft. Auch Konzentrationen lebenswichtiger Stoffe, die das Blut innerhalb des Körpers transportiert, können durch ein Blutbild ermittelt werden: Salze wie Natrium, Kalium und Chlorid, Mineralien wie Kalzium, Phosphor und Magnesium, Schwermetalle wie Kupfer, Zink, Mangan und Eisen, Vitamine – wichtige Werte, die Aufschluss über den körperlichen Zustand des Patienten geben.

Blutspenden 2011/ 2012    

         
         
Dienstag 28.08.2012 Spiegelberg Gemeindehalle 15.30 - 19.30
Montag 03.12.2012 Spiegelberg Gemeindehalle 15.30 - 19.30

Altkleidersammlungen 2012

         
Samstag  27.Oktober 2012 Altkleidersammlung gesamte Gemeinde ab 09:30 Uhr

Bitte stellen Sie die Altkleidersäcke bis 09.00 Uhr gut sichtbar an den Straßenrand. Vielen Dank! Sollten Sie Ihre abgelegten aber noch brauchbaren Altkleider nicht bis zu diesen Terminen lagern können, stellen Sie diese einfach bei uns am Rotkreuz- Haus, Löwensteiner Straße 12 in Spiegelberg ab, wir sorgen für die Aufbewahrung.


Seniorenarbeit 2012 

         
Mittwoch 20.06.2012 Seniorenausflug noch nicht bekannt 13:00 - 20:00
Donnerstag 27.09.2012 Seniorentreff Seniorenheim Spiegelhof 14:30 - 18:00
Sonntag 09.12.2012 Senioren-Adventsfeier Gemeindehalle 14:00 - 18: 00

Erste Hilfe Kurse 2012                          

erste Hilfe Logo   

Erste Hilfe Kurs

Diese Lehrgänge dienen auch zur Grundausbildung von Ersthelfern in Betrieben, zwingend notwendig sind sie für den Erwerb des LKW- Führerscheins und einer Trainer- und Übungsleiterlizenz.

         
         
20.10.2012 Erste Hilfe Kurs Feuerwehrhaus Spiegelberg 09:00 - 16:30
21.10.2012 Erste Hilfe Kurs Feuerwehrhaus Spiegelberg 09:00 - 16:30

Die Erste-Hilfe-Ausbildung ist ein Angebot des Deutschen Roten Kreuzes an alle Personen, die in Notsituationen helfen können wollen. Von den Maßnahmen bei lebensbedrohlichen Situationen bis hin zu einfachen Hilfeleistungen werden alle Möglichkeiten von Notfällen abgedeckt, in die ein Ersthelfer geraten kann.
So ist die Ausbildung nicht nur für den Erwerb aller Führerscheinklassen relevant, sondern gibt Sicherheit in allen Lebensbereichen, sei es bei der Arbeit, in der Freizeit, bei Sport und Spiel.

Lehrgangsinhalte Die Ausbildung Erste Hilfe orientiert sich an tagtäglichen Fallbeispielen und somit auch an den Notwendigkeiten der Praxis.
Eine Einteilung der Inhalte erfolgt nach den logischen Abläufen in der Praxis. So werden zuerst die Vitalparameter Bewusstsein, Atmung und Kreislauf an Fallbeispielen dargeboten und besprochen. Danach werden die einzelnen Fälle mit den einzelnen Maßnahmen in der Praxis geübt.

Voraussetzungen Erste Hilfe ist leicht zu lernen. Alles was man braucht ist gesunder Menschenverstand. Daher sind für die Grundausbildung Erste Hilfe außer dem Mindestalter von 14 Jahren keine Voraussetzungen mitzubringen.

Kosten:
Wochenendkurse  € 35,-
Werktagskurse  € 45,-
Abendkurse  € 45,-

Anmeldung an: Tel.07194- 953026 oder info@drk-spiegelberg.de

 

Bereitschaft:  Dienstplan 2012

Tag: Datum: Uhrzeit von – bis: Leitung Tätigkeit:
Januar        
Februar        
März        
April        
Mai        
Freitag 25.05.2012 20:00-22:00 Bereitschaftsleitung Übungsabend
Juni        
Freitag 08.06.2012 20:00-22:00 Vorsitzender Dienstabend
Freitag 22.06.2012 20:00-22:00 Bereitschaftsleitung Übungsabend
Mittwoch 20.06.2012 12:00 Uhr-Ende Vorsitzender Seniorenausflug
Juli        
Freitag 06.07.2012 20:00-22:00 Bereitschaftsleitung Übungsabend
Freitag 20.07.2012 20:00-22:00 Vorsitzender/Stellvertretung Dienstabend
Samstag 21.07.2012 14:00 - Ende Alle Familientag
August        
Fr-Sonntag 17.08.-19.08. Bereitschaftsleitung Motorradtreffen
Dienstag 28.08.2012 13:00 Uhr- Ende Bereitschaftsleitung Blutspendetermin
Freitag 31.08.2012 14:00- Ende Vorsitzender Hoffestle- Vorbereitung
September
Samstag 01.09.2012 09:00 - 14:00 Vorsitzender Hoffestle- Vorbereitung
Sonntag 02.09.2012 08:00 - Ende Vorsitzender Hoffestle
Fr-Sonntag 07.09.-09.09. Vereinsausflug
Freitag 14.09.2012 20:00-22:00 Bereitschaftsleitung Übungsabend
Mittwoch 26.09.2012 19.00- 20:00 Uhr Bereitschaftsleitung Spiegelhof Deko
Donnerstag 27.09.2012 12:30 - Ende Sozialleitung Seniorentreff Spiegelhof
Freitag 28.09.2012 20:00-22:00 Bereitschaftsleitung Übungsabend
Oktober        
Sonntag 07.10.2012 08:00 Uhr - Ende Bereitschaftsleitung 7. Lautertal-Bikemarath
Freitag 12.10.2012 20:00-22:00 Bereitschaftsleitung Übungsabend
Sa./Sonntag 20.10-21.10. OVAL EH- Kurs
Freitag 26.10..2012 20:00-22:00 Bereitschaftsleitung Übungsabend
Samstag 27.10.2012 09:30 Uhr- Ende Bereitschaftsleitung AKS
November        
Freitag 09.11.2012 19:00 Uhr -Ende Vorsitzender Hauptversammlung
Freitag 23.12.2012 20:00-22:00 Bereitschaftsleitung Dienstsabend
Dezember        
Montag 03.12.2012 13:00 - Ende Bereitschaftsleitung Blutspendetermin
Samstag 08.12.2012 13:00 - 15:00 Vorsitzender- Bereitschaftsleitung Hallen Deko
Sonntag 09.12.2012 12.30- Ende Vorsitzender- Bereitschaftsleitung Senioren-Adventsfeier
Freitag 14.12.2012 19:30 Uhr- Ende Alle Aktiven-Weihnachtsfeier
Freitag 28.12..2012 20:00-22:00 Vorsitzender- Bereitschaftsleitung Dienstplan 2013 erstellen

Jugendrotkreuz: Dienstplan 2012

Datum

   Uhrzeit

Wer

          Thema

       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       

01.06.2012

17.30 – 19.30

 

RUD

15.06.2012

17.30 – 19.30

Noah R.

EH- Verbrennungen

29.07.2012

17.30 – 19.30

Justin

EH- Verätzungen

13.07.2012

17.30 – 19.30

 

Basteln fürs Hoffest

21.07.2012

14.00 – Ende

Familientag

Familientag

28.08.2012

14.30 – 19.00

Blutspendetermin

Blutspendetermin

02.09.2012

10:00 – 19:00

Hoffestle

Verkaufsstand

7-09.09.12

10.00 – 19.00

Vereinsausflug

 

21.09.2012

17.30 – 19.30

 

EH- Unterkühlung

05.10.2012

17.30 – 19.30

Tobias

EH- Atemnot

19.10.2012

17.30 – 19.30

 

RUD

27.10.2012

09.30 – 12.00

Altkleidersammlung

Altkleidersammlung

09.11.2012

19:30 – 22:00

Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung

23.11.2012

17.30 – 19.30

 

Weihnachtsfeier

14.12.2012

14.30 – 19.00

Blutspendetermin

Blutspendetermin

 

Änderungen vorbehalten!


Hoffestle 2012

Hoffestle am Sonntag, den 02. September 2012