Termine 2012 im Ortsverein Spiegelberg

Blutspende:
Verdiente Blutspender
geehrt
Vielen Dank für Ihre Blutspende, mit diesem
Worten eröffnete der Vorsitzende des DRK – OV Spiegelberg, Eugen
Ritter die Begrüßung der Blutspender.
Bei uns ist ihre Spende in guten Händen.
Als Einrichtung des
Deutschen Roten Kreuzes sind wir auf verschiedenste Weise dem
Gemeinwohl verpflichtet und verfolgen mit dem Blutspendedienst keine
Gewinnerzielungsabsichten. Ihre Spende hilft unmittelbar Menschen,
die auf diese Unterstützung durch Blutspenden angewiesen sind. Die
föderale Struktur der Blutspendedienste sorgt mit dafür, dass Ihre
Spende überwiegend in der Region zur Verfügung gestellt wird. In
Ausnahmefällen und Katastrophenfällen unterstützen sich die
Blutspendedienste natürlich Gegenseitig.
Wofür müssen die Krankenhäuser
zahlen? Nichts ist
umsonst, auch eine Blutspende nicht. Ihren Lebenssaft bekommen wir
von Ihnen uneigennützig gespendet. So wie es der ethische Kodex der
Rotkreuz Bewegung der WHO und des Europarates vorschreibt. Aber den
Krankenhäusern stellen wir die Blutpräparate, die wir aus ihrer
Spende hergestellt haben, in Rechnung. Mit diesen Erlösen decken wir
die Kosten, die wir für die Herstellung der Blutpräparate benötigen.
Nachstehend nur ein paar Zahlen. So kostet z. B. ein
Blutbeutelsystem mit dem wir Ihr Blut entnehmen ca. 13 €. Ein
Fahrzeug mit dem die Teams samt Ausrüstung unterwegs sind, kostet
ca. 120000 €. Unsere 3800 hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter die Ihre Spende entnehmen, untersuchen und aufbereiten
und 365 Tage im Jahr die Versorgung sichern, sind fest angestellt
und bekommen Tariflohn.
Forschung und Entwicklung:
Ohne die DRK-
Blutspendedienste gäbe es heute keine für das Gesundheitssystem
finanzierbare PCR- Testung der Blutspende.
Wer verdient an Ihrer Blutspende?
Alle unsere Einnahmen
dienen allein der Finanzierung des Blutspendedienstes und der damit
verbundenen Arbeit des Roten Kreuzes. Eine Verwendung für andere
Rotkreuz Aufgaben ist nicht möglich.
Mit einer Urkunde, der Blutspende-
Ehrennadel und einem Präsent von der Gemeinde, konnten nun folgende
Blutspender/ Innen vom Vorsitzenden Eugen Ritter, Bürgermeister Uwe
Bossert und dem stellv. Bereitschaftsleiter Michael Kunz geehrt
werden.

Für 10 Spenden: Brigitte Braun, Hans
Felger, Andreas Münzing und Jörg Weller.
Für 25 Spenden: Annette Baier, Sabine
Uhlmann, Heinz Bauer und Kai Pribyl.
Für 50 Spenden: Uwe Bossert, Thomas
Denzler und Klaus Klamke.
Für 75 Spenden: Monika Weidner und
Reinhard Baier.
Bürgermeister Uwe Bossert bedankte sich
bei allen Spendern, dass sie unentgeltlich ihren Lebenssaft abgeben.
Auch dankte er den Aktiven im Roten Kreuz, die ja bei
Blutspendeterminen auch mal Urlaub nehmen um mitzuhelfen, dass alles
so reibungslos klappt.
Uwe Bossert ist ja selbst ein aktiver
Blutspender, das lässt sich an der Spendenzahl 50 schon ablesen.
Bei seinen Abschlussworten gab Ritter
die kommenden Spenden-Termine für Spiegelberg bekannt und lud alle
zur Spende am 12. Dezember 2011 ein. Für den Abend wünschte er noch
nette Gespräche und einen Guten Appetit bei einem kleinen Imbiss.
5000. Blutspender
geehrt
Beim
Blutspendetermin am 29.08.2011 in Spiegelberg konnte Vorsitzender
Eugen Ritter den 5000. Blutspender ehren. Der DRK Ortsverein
Spiegelberg führt seit 1987 Blutspendetermine durch. Die ersten 7
Jahre war es immer ein Termin pro Jahr. Ab 1995 waren es 2 Termine
und ab dem Jahr 2000 wurden jährlich drei Termine durchgeführt. Beim
Termin am Dienstag kamen 110 Spendewillige unter ihnen 5
Erstspender. Zehn Spender/Innen wurden zurückgestellt, so dass genau
100 Konserven abgeliefert wurden.

Es wurden der
4999. Adolf Neumann Sulzbach/M mit 1 Fl. Sekt, der 5000. Friedrich
Bader Wüstenrot mit einer Magnumflasche Sekt und einer Urkunde, der
5001. Helmut Wolf Oppenweiler auch mit 1 Fl. Sekt geehrt.
Blutspende
Blutspender
werden immer gesucht, natürlich besonders in den Ferien. Als
Spender können Sie dazu beitragen, dass keine Engpässe bei der
Versorgung mit Blut entstehen - und: Sie helfen damit anderen
Menschen.
Die
Ortsvereine des Deutschen Roten Kreuzes bieten im Laufe des
Jahres Blutspendetermine an.
Die
aktuellen Termine sowie weitere Informationen zum Thema
Blutspenden finden Sie im Internet auf der Seite www.blutspende.de
Ihre Blutspende ist wichtig!
Bei einem Blutspendetermin trifft man überwiegend auf die
gleichen Personen, denn etwa 90 Prozent der Blutspender sind
"Mehrfachspender". Erfreuliche 10 Prozent sind Blutspender,
die zum ersten Mal dabei sind.
Gerade in den Ferien wird Spenderblut knapp, denn wie
viele Bürgerinnen und Bürger nutzen auch die Blutspender die
Ferien für Erholung und Urlaubsreisen und können dann natürlich
nicht an Blutspendeterminen teilnehmen.
Schwere Erkrankungen und Unfälle machen aber keine Ferien und so
bleibt der Blutbedarf auch in Urlaubszeiten unverändert hoch.
Auch in den Ferienwochen benötigen die Patienten in
Baden-Württemberg und Hessen täglich über 3.000 Blutspenden.
Die Lücke zwischen Spenden und Bedarf kann nicht dadurch
geschlossen werden, dass vor den Ferien Vorräte angelegt werden,
da Blut nur sehr begrenzt haltbar ist. Rote Blutkörperchen
(Erythrozyten) sind nur 35 Tage haltbar, aber um so frischer,
desto besser. Thrombozyten, diese sind wesentlich an der
Blutgerinnung beteiligt, halten sogar nur 5 Tage. Diese sind
aber für viele Patienten mit einer Krebstherapie
überlebenswichtig. Der Blutbedarf muss also täglich neu gedeckt
werden.
Übrigens:
Auch bei sommerlichen Temperaturen ist die Blutspende kein
Problem. Sie sollten jedoch vor und nach der Blutspende
reichlich (natürlich alkoholfrei!) trinken.
Jeder Blutspender wird vor der Blutspende auf ausreichende
körperliche Fitness untersucht. Auch wenn Blut knapp ist, lassen
wir Sie nur spenden, wenn wir sicher sind dass Sie die
Blutspende gut vertragen. Das ist versprochen.
Persönliche
Voraussetzungen für Spendewillige
Nachstehend kann nur auf eine kleine Auswahl wichtiger Kriterien
für die Zulassung zur Blutspende eingegangen werden. Letztlich
entscheidet der approbierte Arzt auf dem Spendetermin über die
Zulassung zur Blutspende. In vielen Fällen ist eine eindeutige
Aussage über die Spenderzulassung nur nach einem vertiefenden
Arztgespräch und entsprechenden Untersuchungen möglich. Der
Auskunft über das Internet sind an dieser Stelle Grenzen
gesetzt. Insofern können die nachfolgenden Kriterien des
Deutschen Roten Kreuzes lediglich der Orientierung dienen.
Altersgrenzen
Blutspenderinnen und -spender müssen mindestens 18 Jahre alt
sein und dürfen vor ihrer ersten Blutspende das 60. Lebensjahr
noch nicht vollendet haben. Dauerspender können bis zur
Vollendung des 68. Lebensjahres Blut spenden.
Maximale Spendenanzahl pro Jahr
Männer dürfen pro Jahr nicht mehr als 6 Vollblutspenden, Frauen
nicht mehr als 4 Vollblutspenden leisten. Bezüglich der Anzahl
von Plasmaspenden (zusätzlich oder ausschließlich) gelten
weitergehende Bestimmungen, die im Zusammenhang mit der
Plasmaspende erläutert werden.
Spendeabstand
Zwischen zwei Vollblutspenden soll ein Abstand von 12 Wochen
eingehalten werden. Der Mindestabstand zwischen zwei
Vollblutspenden muss 8 Wochen betragen. Die maximale Anzahl an
Vollblutspenden pro Jahr darf nicht überschritten werden.
Gesundheitszustand des Spendewilligen
Spendewillige müssen gesund sein. Erkrankungen schließen
generell oder zeitweise von der Blutspende aus. Bei einigen
chronischen Erkrankungen kann trotz Medikamenteneinnahme Blut
gespendet werden (z. B. Bluthochdruck, wenn dieser gut
eingestellt ist oder ein mit Tabletten behandelter Diabetes
mellitus). In jedem Einzelfall wird durch einen approbierten
Arzt bei der Blutspendeaktion individuell die Spendefähigkeit
abgeklärt.
Medikamenteneinnahme
Regelmäßige bzw. gelegentliche Medikamenteneinnahme kann zu
einer Nicht-Zulassung zur Blutspende führen. Sofern Medikamente
eingenommen werden, geben Sie bitte den Namen der Medikamente
und die verordnete Einnahme im Spenderfragebogen an. An dieser
Stelle ist es leider nicht möglich, auf die Einnahme bestimmter
Medikamente bzw. Medikamentengruppen einzugehen.
Auslandsreisen / Geburt, Aufenthalt im Ausland
Reisen in außereuropäische Länder bzw. die Geburt/das Aufwachsen
in solchen Ländern können zu einem generellen Ausschluss bzw.
einem zeitlich befristeten Ausschluss von der Blutspende führen.
Die Länderliste mit den unterschiedlichen Entscheidungskriterien
kann wegen des Umfangs und der Berücksichtigung auch
kurzfristiger Entscheidungen hier nicht angezeigt werden.
Spendewillige, die sich zwischen 1980 und 1996 in der Summe
aller Aufenthalte länger als 6 Monate in Großbritannien
aufgehalten haben, dürfen nach den derzeitigen Bestimmungen in
Deutschland nicht zur Blutspende zugelassen werden.
Impfungen
Nach Schutzimpfungen sind unterschiedliche Zeitabstände bis zur
nächsten Blutspende einzuhalten, die von der Art der Impfung
bzw. des verwendeten Impfstoffes abhängen. Es ist außerdem zu
berücksichtigen, ob es zu Impfreaktionen gekommen ist. Die
individuelle Abklärung sollte durch einen kostenlosen Anruf bei
der Hotline der DRK-Blutspendedienste erfolgen.
Zahnärztliche Behandlung
Eine allgemeine zahnärztliche Kontrollbehandlung und einfache
Füllungen verhindern nicht direkt eine Vollblutspende. Im
Einzelfall detailliert abzuklären ist die Spenderzulassung aber
nach Zahnentfernungen (Ziehen, Ausgraben), nach
Wurzelbehandlungen, bei Überkronen und Zahnfleischbehandlungen.
Operationen (auch endoskopische bzw. minimal invasive
Behandlungen)
Nach Operationen ist die nächste Blutspende erst mit einem von
der Art des Eingriffs abhängigen Zeitabstand möglich. Bei
größeren Operationen beträgt der Mindestabstand 6 Monate.
Gerade nach Operationen empfiehlt sich für Blutspendewillige
eine vorherige individuelle Abklärung der Spendefähigkeit durch
Anruf an der Hotline der DRK-Blutspendedienste.
Tätowierung, Piercing, Branding
Die Anbringung von neuem Körperschmuck, zum
Beispiel Tätowierungen, Piercings, Brandings, führt zu einem
zeitlich befristeten Ausschluss von der Blutspende. Im
Einzelfall muss berücksichtigt werden, ob es bei der Anbringung
des Köperschmuckes zu unerwünschten Nebenwirkungen (Entzündung
usw.) gekommen ist.
Infektionskrankheiten, Kontakt zu Infektionserkrankten
Infektionskrankheit (zum Beispiel AIDS, Hepatitis) können unter
anderem durch Blutpräparate übertragen werden. Deshalb dürfen
spendewillige Personen, die selbst von entsprechenden
Infektionskrankheiten betroffen sind bzw. bei denen aufgrund der
Lebensumstände bzw. persönlichen Kontakte ein erhöhtes
Infektionsrisiko für solche Krankheiten besteht, nicht zur
Blutspende zugelassen werden.
Ablauf einer Blutspende
Wer zum ersten Mal spendet oder noch nicht ganz entschlossen
ist, hat wahrscheinlich viele Fragen oder auch Bedenken. Was
passiert bei einer Blutspende eigentlich genau? Wie lange dauert
sie? Was muss ich beachten?
Um Ihnen Ihre Entscheidung etwas zu erleichtern, stellen wir
Ihnen nachfolgend die einzelnen Stationen einer Blutspende vor.
Anmeldung
Die ehrenamtlichen DRK-Helferinnen und Helfer begrüßen Sie und
stehen Ihnen während der Blutspende mit Rat und Tat zur Seite.
Bevor es jedoch losgeht, brauchen wir von Ihnen Name und
Adresse. Bitte halten Sie dafür ein gültiges Personaldokument
(Blutspende-Pass, Ausweis mit Lichtbild) bereit.
Fragebogen
Wer Blut spendet, muss gesund sein. Damit schützen wir sowohl
Sie als Spender als auch die Empfänger. Sie erhalten daher
zunächst einen Fragebogen zu Ihrer gesundheitlichen
Vorgeschichte. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, ihn
gewissenhaft auszufüllen. Bei Unklarheiten lassen Sie die Fragen
einfach unbeantwortet und klären diese im nachfolgenden
persönlichen Gespräch mit dem Arzt.
Ärztliche Untersuchung
Der Arzt misst Blutdruck und Puls und bespricht dann mit Ihnen
den ausgefüllten Fragebogen. Unter Berücksichtigung aller
Befunde entscheidet er über Ihre Spendefähigkeit. Ist alles in
Ordnung, steht einer Blutspende nichts im Wege. Sollte Ihr
Gesundheitszustand eine Blutspende jedoch nicht zulassen, werden
Sie für dieses Mal oder auch für länger zurückgestellt. Der Arzt
erläutert Ihnen warum. Gegebenenfalls wird er Ihnen eine weitere
Abklärung durch Ihren Hausarzt empfehlen.
Blutfarbstoff, Temperatur
Vor der Spende wird Ihr Hämoglobinwert (der sogenannte rote
Blutfarbstoff) bestimmt. Dies ist wichtig, um eine mögliche
Blutarmut (Anämie) auszuschließen und Sie mit der Blutspende
nicht zu gefährden. Ein winziges Bluttröpfchen aus der
Fingerkuppe oder dem Ohrläppchen reicht dafür aus. Ebenfalls am
Ohr wird auch Ihre Temperatur gemessen, um Infektionen zu
erkennen.
Vertraulicher Selbstausschluss
Sie selbst entscheiden, ob Ihre Blutspende für die Übertragung
freigegeben werden kann oder nicht. Haben Sie also Zweifel, so
können Sie mit dem vertraulichen Selbstausschluss diskret und
anonym bestimmen, ob Ihr Blut an Patienten weitergegeben wird.
Eine Untersuchung Ihrer abgegebenen Blutspende erfolgt aber in
jedem Fall.
Blutentnahme
Bei der eigentlichen Blutspende werden Ihnen ca. 500 ml Blut
entnommen. Dafür wird ausschließlich steriles Einwegmaterial
verwendet. Eine Übertragung von Krankheiten ist deshalb
ausgeschlossen. Untersuchungsröhrchen und Blutbeutel Ihrer
Spende sind mit einem identischen Strichcode gekennzeichnet, um
Verwechslungen von vornherein auszuschließen. Nach etwa 7 bis 10
Minuten ist der Spendenvorgang beendet. Sie sollten sich in
jedem Fall aber mindestens noch etwa 10 Minuten ausruhen.
Erfahrene Krankenschwestern und -pfleger sowie Arzthelferinnen
betreuen Sie während der ganzen Zeit.
Imbiss
Im Imbissraum stehen für Sie schmackhafte Speisen, Kaffee, Tee
und Kaltgetränke bereit. Nutzen Sie dieses Angebot, denn vor
allem reichlich trinken ist wichtig. Es hilft, die gespendete
Blutflüssigkeit schnell zu ersetzen. Sie können dann Ihren Tag
wie gewohnt fortsetzen. Wir empfehlen Ihnen aber, innerhalb der
ersten Stunde auf den Konsum von Zigaretten zu verzichten.
Alkohol sollten Sie am Tag der Blutspende meiden.
Zu guter Letzt
Sind Sie Erstspender, dann bekommen Sie Ihren Blutspende-Pass
innerhalb von ca. zwei Wochen zugeschickt. Tragen Sie diesen
bitte immer bei sich, denn darin ist Ihre Blutgruppe vermerkt.
Sie kann im Notfall lebensrettend sein.
Die
Übertragung von Krankheitserregern durch Blut und Blutprodukte
auf den Patienten verhindern vier sich ergänzende Prüfungen:
-
Anlässlich jeder Blutspende wird eine
ausführliche und aktualisierte Krankheitsgeschichte
(Anamnesebogen) erhoben und eine ärztliche Untersuchung zur
Bestätigung der Spendetauglichkeit durchgeführt.
-
Der Spender erhält einen sogenannten
Selbstausschlussbogen, in dem er das von ihm gespendete Blut
für eine Transfusion ausschließen kann (z. B. bei Unklarheiten
hinsichtlich des Umgangs mit Risikogruppen).
-
Die Freigabe der gewonnenen Blut- oder
Plasmaprodukte setzt eine Vielzahl von Laboruntersuchungen
voraus, deren Ergebnis eindeutig negativ sein muss bzw.
Grenzwerte nicht überschreiten darf.
-
Blutplasma wird einer Sicherheitsquarantäne
unterzogen. Erst wenn nach 6 Monaten erneut alle
lnfektionsbefunde negativ sind, wird das Plasma freigegeben.
Aufgrund der
genannten Maßnahmen ist eine hohe Sicherheit der Blutkonserven
gewährleistet.
Infektionsübertragungen durch Blutkonserven sind, entsprechend
dem Stand der Wissenschaft, außerordentlich selten. Der
DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen war bisher immer
unter den ersten Einrichtungen in Deutschland, die neue Methoden
in der Diagnostik und Blutverarbeitung einsetzten und das oft
lange, bevor es eine gesetzliche Vorschrift dazu gab.
Was
erfahren Sie über Ihre Gesundheit bei der Blutspende?
Viele
Menschen fragen sich, welchen direkten Nutzen sie durch das
Blutspenden haben. Nicht nur das Erfahren der Blutgruppe und der
Erhalt des Unfallhilfe- und Blutspende-Passes oder auch der
Imbiss nach jeder Spende sind Vorteile für Sie als Blutspender.
Viel wichtiger ist, dass jeder Blutspender und sein Blut
genauestens untersucht und mehreren Gesundheitschecks unterzogen
wird.
Vor jeder Blutspende führen Sie ein Gespräch mit einem Arzt zu
Ihrer Gesundheit und eventuellen Anzeichen einer Erkrankung. Bei
diesem Gespräch werden Ihre Blutdruckwerte und Ihr Puls gemessen
und ärztlich beurteilt. Unregelmäßigkeiten beim Puls oder
erhöhte Blutdruckwerte können Hinweise auf eine Erkrankung des
Herz-Kreislaufsystems oder frühe Anzeichen eines bestehenden
Risikos für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall sein, lange
bevor Sie dies durch körperliche Symptome bemerken. Jeder sollte
daher regelmäßig Blutdruck und Puls überprüfen lassen.
Blutspender erhalten diese Kontrolle regelmäßig und
professionell. Bevor wir Sie zur Blutspende zulassen können,
bestimmt unser Laborant Ihren HB-Wert. Zu niedrige Werte können
sowohl auf eine Mangelernährung, aber auch schwere innere
Erkrankungen hinweisen.
In jedem Fall wird unser Arzt von der Norm abweichende
Ergebnisse dieser Untersuchungen mit Ihnen besprechen und einen
Begleitbrief für Ihren Hausarzt ausstellen.
Folgende
für den Empfänger, aber auch für Sie wichtige
Laboruntersuchungen durchläuft Ihr Blut nach der Blutspende:
-
Blutgruppenbestimmung
-
Test auf Antikörper, die gegen körperfremde
Blutzellen gerichtet sind und bei Bluttransfusionen
gefährliche Zwischenfälle verursachen können
-
Tests zur Erkennung virusbedingter
Leberentzündungen (Hepatitis-B,-C)
-
Test zur Erkennung einer HIV-Infektion
(AIDS-Test)
-
Test auf Antikörper gegen den Erreger der
Syphilis (Geschlechtskrankheit)
-
Tests auf Hepatitis A und Parvovirus B 19
Werden bei
der Untersuchung Ihres Blutes im Rahmen der Blutspende
Besonderheiten festgestellt, werden Sie oder Ihr Hausarzt
informiert, der gegebenenfalls weitere Untersuchungen
durchführt, um eine genauere Diagnose zu stellen.
Das Blutbild
Blut enthält eine Fülle von Informationen, über die ein Blutbild
genauestens Auskunft gibt. Über die Beschaffenheit des Blutes
kann auf den körperlichen Zustand eines Menschen geschlossen
werden. Für ein so genanntes kleines Blutbild reicht ein kleiner
Blutstropfen. Hierbei werden Zahl, Größe und Form der roten
Blutkörperchen (Erythrozyten), der weißen Blutkörperchen
(Leukozyten) und der Blutplättchen (Thrombozyten) bestimmt sowie
die Konzentration des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin)
bestimmt. Sind zu wenig rote Blutkörperchen vorhanden, handelt
es sich um eine Blutarmut (Anämie). Die Folge ist eine
Unterversorgung des Organismus mit Sauerstoff. Anhand bestimmter
Richtwerte kann der Arzt erkennen, ob eine Abweichung von den
Normalwerten und somit möglicherweise eine Erkrankung vorliegt.
Zu einer
umfassenden Untersuchung und einer genauen Diagnose ist das
kleine Blutbild nicht ausreichend. Genauere und weiterführende
Erkenntnisse liefert dem Arzt das so genannte
Differenzialblutbild, das zusammen mit dem kleinen Blutbild als
“großes Blutbild” bezeichnet wird. Zur Erstellung des
Differenzialblutbildes wird ein Tropfen Blut unter dem Mikroskop
angefärbt und betrachtet. Auf diese Weise ermittelt man die
Form, Größe und Häufigkeit der verschiedenen weißen
Blutkörperchen (Leukozyten). Die Auszählung dieser Zellen kann
Hinweise auf mögliche Erkrankungen geben, denn ein Anstieg der
weißen Blutkörperchen signalisiert, dass im Körper ein
Abwehrkampf gegen Viren, Bakterien, Parasiten oder ähnliches
stattfindet. So können Erkrankungen wie zum
Beispiel Infektionskrankheiten, Hepatitis B und C, Malaria,
Erkrankungen von Organen oder sogar Krebserkrankungen frühzeitig
erkannt werden.
Ein
ausführliches Blutbild ist unerlässlich für die Diagnose eines
jeden Arztes, denn es liefert wichtige Indizien zur Diagnose von
Erkrankungen. Nicht nur über die Anzahl und Beschaffenheit der
Blutkörperchen gibt das Blutbild Auskunft. Auch Konzentrationen
lebenswichtiger Stoffe, die das Blut innerhalb des Körpers
transportiert, können durch ein Blutbild ermittelt werden: Salze
wie Natrium, Kalium und Chlorid, Mineralien wie Kalzium,
Phosphor und Magnesium, Schwermetalle wie Kupfer, Zink, Mangan
und Eisen, Vitamine – wichtige Werte, die Aufschluss über den
körperlichen Zustand des Patienten geben.
Blutspenden
2011/ 2012
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
| Dienstag |
28.08.2012 |
Spiegelberg |
Gemeindehalle |
15.30 - 19.30 |
| Montag |
03.12.2012 |
Spiegelberg |
Gemeindehalle |
15.30 - 19.30 |
|